Monday, December 11th, 2017

Chen Weixing

Chen Weixing wurde am 27. April 1972 in der Innere Mongolei, Volksrepublik China, geboren. Er ist der jüngste von sechs Kindern und schaffte es mit 17 Jahren in das chinesische Tischtennis-Nationalteam. Dort war er unter anderem Sparring-Partner für Champions wie Ma Wenge, Wang Tao, Kong Linghui oder Liu Guoliang. Wohl auch wegen seinem Spielstil, wurde Weixing in China nicht glücklich und brachte es dort lediglich zur Nummer 15, was für internationale Einsätze zu wenig war. Heute gilt er als einer der besten Abwehrspieler der Welt.

Nach den Tischtennisweltmeisterschaften 1995 verschlug es ihn deshalb nach Ungarn. Zu dieser Zeit war die Spielstärke der ungarische Tischtennis-Liga deutlich höher als heute. So spielte er bei Postas Budapest, ehe er sich 1996 aus der chinesischen Nationalmannschaft verabschiedete. Für die Spielsaison 1997/98 wurde Chen Weixing unter anderem mit anderen Weltklassespieler, wie Kalinikos Kreanga (Griechenland) und Thierry Cabrera (Belgien), nach Österreich transferiert, um mit dem A-Liga-Verein TTV Hornstein in die damalige Superliga aufzusteigen. Und tatsächlich spielte sich das internationale Team von Sieg zu Sieg und wurde ungeschlagen Meister der Staatsliga A der Herren.


Ab der Spielsaison 1999/2000 verschlug es Chen Weixing nach Deutschland. Dort spielte er für zwei Saisons in der Bundesliga-Mannschaft des TTG Hoengen und gewann dort im Jahre 2000 den ETTU-Europapokal. Am Ende zog es ihn aber doch wieder nach Österreich, wo er im Oktober 2000 die österreichische Staatsbürgerschaft erhielt. In Österreich wechselte er zum SVS Niederösterreich, bei dem er auch noch heute spielt. Mit diesem gewann Chen Weixing in der Saison 2007/2008 zum ersten Mal die Champions League. Wie ein Großteil seiner Teamkollegen vom SVS Niederösterreich, spielt Chen Weixing auch in der österreichischen Tischtennis-Nationalmannschaft.

Sein bester Weltranglistenplatz (Platz 9) erreichte Chen Weixing im März 2006. Die daraufhin folgenden acht Monaten konnte er seinen neunten Platz verteidigen. Seit dem zeigt der Trend aber eher abwärts.

Quellen: