Monday, July 22nd, 2019

Kristin Silbereisen: Die Macht des geheimnisvollen „T“

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Wie wichtig die Psyche im Sport und gerade im Tischtennis ist, dass kennt man entweder von sich selbst, oder durch die zahlreichen Schilderungen von Spitzensportler. So sprach nun auch die deutsche Tischtennisspielerin Kristin Silbereisen im Rahmen der Mannschafts-WM in Moskau über ihre Meinung zur Sportpsychologie und wie sie selbst damit im Spiel umgeht.

Der ein oder andere mag sich über Kristin Silbereisen wundern wenn man ihr nach dem Spiel die Hand schüttelt. Auf den unteren Teil des Daumens der linken Hand steht nämlich unscheinbar aber doch sichtbar ein kleines „T“. Doch was hat es damit auf sich?

Für was genau das „T“ steht, darüber schweigt Silbereisen. Nicht jedoch über den Grund. Zusammen mit ihrem promovierten Sportpsychologe von der Uni Bochum: Dr. Thorsten Weidig hat sie sich diese Technik für die Fokussierung im Spiel ausgetüftelt. So soll das „T“, das sie meist vor Spielbeginn mit einem Edding auf ihren Daumen schreibt, an ein sehr wichtiges Detail für ihr Spiel erinnern. Was das „T“ bedeutet will Kristin Silbereisen wie schon erwähnt nicht sagen:

Ich finde es ganz lustig, wenn die Leute darüber ins Grübeln kommen. Mich haben schon viele gefragt, aber ich verrate es nicht.

Schade eigentlich, aber irgendwann erfahren wir es so! 🙂

Neben dem geheimnisvollen „T“ erzählt Kristin Silbereisen auch allgemein über ihre Einstellung zur Sportpsychologie. So soll sie am Anfang, wie wahrscheinlich jeder, sehr skeptisch gewesen sein.

„Natürlich habe ich am Anfang wie viele gedacht, ich bräuchte das nicht. Es stimmt doch alles mit mir“, erinnert sich Kristin. „Außerdem: Was soll mir jemand erzählen können, der erstens mich und zweitens meinen Sport gar nicht kennt. Der nicht aus dem Tischtennis kommt?“

Inzwischen ist der Sportpsychologe ganz normal geworden. Wichtig ist vor allem das gegenseitige Vertrauen, da sonst keine gute Zusammenarbeit entstehen kann. Es muss offen darüber gesprochen werden können, welche Ängste man in einem Spiel hat. Auch Privates kommt oft zur Sprache, da auch das die sportlichen Leistungen beeinflussen kann.

Mit ihren offenen Worten zeigt Kristin Silbereisen, dass man durchaus offen für neue Herangehensweisen sein sollte. Denn oft befindet sich das Problem nicht im Schläger, sondern im Kopf.

Quelle: tischtennis.de


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